1926 bis Heute - Unsere Geschichte

 
 
Gemeindewerke
 
1926 - Heute

Unsere Werkleiter seit 1926

Hermann Michelsen Werkleiter 1926 - 1957
Max Müller Werkleiter 1957 - 1969
Wolfgang Basche Werkleiter 1970 - 2002
Uwe Lamberti Werkleiter seit Juli 2002

Mit der Stromversorgung fing alles an...

Zum Aufbau einer eigenen Stromversorgung wurden 1926 die damaligen „Betriebswerke“ gegründet (um nicht länger von den Elektrizitätswerken der Nachbargemeinde Rellingen abhängig zu sein). Ingenieur Hermann Michelsen war der erste Werkleiter.

Parallel zur Stromversorgung wurden auch die Beschlüsse der Gemeindevertretung bezüglich der Gasversorgung umgesetzt. Damals beschäftigten die Betriebswerke außer dem Betriebsleiter einen Buchhalter, einen Ableser und drei Monteure. 25 Jahre später (1951) war die Gemeinde bereits auf über 6.400 Einwohner angewachsen. Diese sollten durch eine zentrale Wasserversorgung beliefert werden. Der inzwischen in „Gemeindewerkeumbenannte Versorgungsbetrieb bezog 1975 das ursprünglich als Lagerhalle konzipierte Gebäude am Ostereschweg, da mit dem Wachstum der Gemeinde auch der Raumbedarf der Werke zugenommen hatte und inzwischen 7 Umzüge erforderlich geworden waren. 1989 wurde auf dem Werksgrundstück Ostereschweg eine neue Lagerhalle errichtet. Die Eingliederung des Bauhofs im Jahr 2001 führte zum Bau einer weiteren Lagerhalle als Fahrzeughalle.

Eckdaten seit 1926

1926

tl_files/gwh/emotions/altes-h3.jpgGründung der Gemeindewerke, damals Betriebswerke. Erster Werkleiter wird Hermann Michelsen.  Aufbau der Stromversorgung über zunächst zwei Transformatorenstationen (Wechselstrom; fortschrittliches Drehstromnetz). Parallel Aufbau der Gasversorgung: Verlegung von 8 km Rohrleitung im alten Dorf Halstenbek.

1928

Halstenbek zählt 2.640 Einwohner.

1935

Personalstärke der Werke: Werkleiter Hermann Michelsen und weitere 5 Mitarbeiter.

1951

Auftrag der Gemeindevertretung zum Aufbau einer Wasserversorgung mit dem Ziel einer Verbesserung der Wasserqualität und Erweiterung der Wasserversorgung.

1957

Scheidet der erste Werkleiter, Hermann Michelsen, aus. Max Müller wird neuer Werkleiter.

1969

Ende des Jahres wird Wolfgang Basche der neue Werkleiter der Ge-meindewerke Halstenbek.

1972

Einführung der Satzung über den Anschluss an die öffentliche Wasserversorgungsanlage Halstenbeks (mit Anschluss- und Benutzerzwang für die Wasserversorgung).

1975

Die Werke beziehen das neue Gebäude am Ostereschweg, nachdem in den Jahren zuvor aus Platzmangel sieben Umzüge erforderlich waren.

1979

Einweihung eines Kundenberatungszentrums (im Werksgebäude). Inzwischen zählt Halstenbek 15.175 Einwohner.

1987

Das neue eigene Wasserwerk geht ans Netz - "naturnahe" Gestaltung mit Grasdach und Absetzteichen.

Die Länge des Leitungsnetzes beträgt 76 km.

1989

Fertigstellung einer neuen Lagerhalle am Ostereschweg

1992

Um- und Ausbau des Werksgebäudes (die Gemeindewerke bekommen ein neues Gesicht).

1995

Übernahme der Abwasserentsorgung von der Gemeinde, parallel dazu Aufbau einer Wärmelieferung, zuerst durch Übernahme gemeindlicher Heizungsanlagen (in Schulen, Kindergärten, öffentlichen Gebäuden).

2001

Eingliederung des Bauhofs in die Gemeindewerke Halstenbek (als Arbeitsgruppe Dienstleistungen). Bau einer neuen Lagerhalle für die Fahrzeuge des Bauhofs.

Erstellung einer eigenen Internetpräsenz anlässlich des Jubiläums

"250 Jahre Ver- und Entsorgung" in Halstenbek sowie "75 Jahre Gemeindewerke".

2002

Mitte des Jahres scheidet Wolfgang Basche aus und Uwe Lamberti wird neuer Werkleiter.

Die Bilanzsumme liegt jetzt bei über 32 Mio. Euro.

2009

Seit 1. September 2009 versorgen die GWH auch die Nachbargemeinde Rellingen mit Strom und Gas

2010

Die Gemeindevertretung Halstenbek beschließt am 15. Februar 2010, die GWH zu beauftragen, in eine Photovoltaikanlage in Busenwurth, Kreis Dithmarschen, zu investieren. Die Teilanlage hat eine Leistung von 994 KWp, Baubeginn war im März 2010, die Inbetriebnahme erfolgte im Juni 2010.

2011

Im November 2010 beschließt die Gemeindevertretung Halstenbek, die Gemeindewerke mit dem Aufbau eines Breitbandkabelnetzes zu beauftragen. Die ersten Kunden sollen noch 2011 an das Glasfasernetz angeschlossen werden.

Die GWH errichten auf dem Gelände des Rathauses ein BHKW mit einer Leistung von 350 KW elektrisch und 550 KW thermisch, welches das Rathaus, die neue Grund- und Gemeinschaftsschule sowie umliegende Gebäude mit Wärme versorgt.

2012

Die Gemeindewerke bauen ein weiteres BHKW für die Kirchengemeinde, welches das Wohnprojekt Arche Noah mit Wärme versorgt.

Die für den Aufbau des Breitbandnetzes gegründete Gesellschaft

GWHtelGmbH & Co. KG baut 55 Kilometer Glasfasernetz auf und schließt 500 Kunden an.

 2013

 Die GWH bauen ein BHKW im Heizungsgebäude des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums (bereits ausgelegt für den Neubau des WoBo, das in 2015 fertig gestellt werden soll).